Verdichtung
Das maschinelle Zusammenpressen von Erdreich oder Schuettmaterial zur Erhoehung der Tragfaehigkeit und Lagerungsdichte.
Die Verdichtung bezeichnet den Vorgang des maschinellen Zusammenpressens von Boden oder Schuettmaterial, um dessen Tragfaehigkeit und Lagerungsdichte zu erhoehen. Im Erdbau ist die Verdichtung ein wesentlicher Arbeitsschritt bei der Herstellung von Gruendungspolstern, Verfuellungen und dem Einbau von Tragschichten. Gaengige Verdichtungsgeraete sind Vibrationswalzen, Ruettelplatten und Stampfer. Der erforderliche Verdichtungsgrad wird im Regelfall durch den Pruefingenieur oder das geotechnische Gutachten vorgegeben und durch Pruefungen wie den Lastplattendruckversuch kontrolliert. In Berlin muessen bei der Verdichtung die Erschuetterungsgrenzwerte gemaess DIN 4150 eingehalten werden, insbesondere in Naehe bestehender Bebauung.
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