Berliner Verbau: das wichtigste Verfahren zur Baugrubensicherung
Der Berliner Verbau ist das am häufigsten eingesetzte Verfahren zur Sicherung von Baugruben im innerstädtischen Bereich. Er wurde beim Bau der Berliner U-Bahn entwickelt und ist nach der Stadt benannt. Dank seiner Flexibilität und Wirtschaftlichkeit kommt er bei einem Großteil aller Baugruben in Deutschland zum Einsatz.
Wie funktioniert der Berliner Verbau?
Fachlich wird der Berliner Verbau auch Trägerbohlwand genannt – nach seinen beiden tragenden Elementen, den Trägern und den dazwischen liegenden Bohlen. Er besteht aus zwei Hauptelementen:
Bei tieferen Baugruben wird der Verbau zusätzlich durch Steifen (Aussteifung) oder Verpressanker rückverankert, um die Lasten aufzunehmen.
Schritt-für-Schritt-Ablauf
Wann wird der Berliner Verbau eingesetzt?
Der Berliner Verbau eignet sich besonders für Böden oberhalb des Grundwasserspiegels. Liegt die Baugrubensohle unter dem Grundwasser, kommen wasserdichte Alternativen wie Spundwände zum Einsatz.
Was kostet ein Berliner Verbau?
Die Kosten richten sich nach der zu sichernden Wandfläche und liegen typischerweise bei 150 bis 350 Euro pro Quadratmeter Verbauwand. Einflussfaktoren sind:
Berliner Verbau in Berlin und Brandenburg
Gerade in Berlin mit seinen überwiegend sandigen Böden ist der Berliner Verbau das Standardverfahren – solange das Grundwasser nicht ansteht. Die Lula Bau GmbH plant und realisiert Baugrubensicherungen im Rahmen ihrer Spezialtiefbau-Leistungen fachgerecht und nach DIN 4124. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung.