Kosten & Festpreis
Was kostet ein Abriss in Berlin?
Was kostet es, ein Haus abzureißen? Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Unten finden Sie realistische Abrisskosten für Haus, Garage und Gewerbe, die wichtigsten Kostentreiber und unseren Kostenrechner für eine erste Einschätzung. Den genauen Preis bekommen Sie nach einer kostenlosen Besichtigung – als verbindlichen Festpreis ohne versteckte Kosten.
Preisbeispiele (Richtwerte)
Unverbindliche Richtwerte inkl. Entsorgung. Der konkrete Festpreis ergibt sich aus der Besichtigung.
Was den Preis bestimmt
- 1Größe und Bauweise des Gebäudes
- 2Schadstoffe wie Asbest, KMF oder PCB
- 3Zugänglichkeit und Lage des Grundstücks
- 4Keller, Bodenplatte und Fundamente
- 5Entsorgungs- und Recyclingaufwand
Was kostet ein Abriss – die kurze Antwort
Ein Einfamilienhaus kostet im Abriss 12.000 bis 40.000 Euro inklusive Entsorgung, je nachdem ob ein Keller vorhanden ist und ob Schadstoffe gefunden werden. Eine Garage liegt bei 2.000 bis 5.000 Euro, ein Mehrfamilienhaus ab 40.000 Euro.
Diese Spannen sind Erfahrungswerte aus Berlin und Brandenburg. Verlässlich wird der Preis erst nach einer Besichtigung – aus dem einfachen Grund, dass die beiden teuersten Unbekannten sich nicht aus der Ferne klären lassen: was im Boden liegt und was in den Bauteilen steckt.
Wonach kalkuliert wird
Die Abbruchbranche rechnet nicht nach Wohnfläche, sondern nach umbautem Raum in Kubikmetern – Grundfläche mal Gesamthöhe des Baukörpers einschließlich Dach und Keller. Nur diese Größe bildet den tatsächlichen Aufwand ab: Zwei Häuser mit identischer Wohnfläche können sich im umbauten Raum um 30 Prozent unterscheiden.
| Kalkulationsgrundlage | Preisspanne |
|---|---|
| Abbruch ohne Schadstoffe | 30 – 60 €/m³ umbauter Raum |
| Abbruch mit Schadstoffsanierung | 60 – 120 €/m³ umbauter Raum |
| Keller- und Bodenplattenrückbau | 40 – 80 €/m² Grundfläche |
| Reine Entsorgung des Bauschutts | 15 – 40 €/m³ |
| Verfüllung und Verdichtung | 15 – 30 €/m³ Grubenvolumen |
So rechnen Sie selbst: Grundfläche × Gesamthöhe. Ein Haus mit 8 × 10 m Grundfläche und 6 m Höhe kommt auf rund 480 m³ – bei 50 €/m³ also etwa 24.000 Euro. Einen genaueren Richtwert liefert der Abbruchkosten-Rechner in wenigen Schritten.
Was im Festpreis enthalten ist – und was nicht
Der häufigste Grund für böse Überraschungen ist nicht ein zu niedriger Preis, sondern ein zu enger Leistungsumfang. Diese Aufteilung gilt bei uns:
| Position | Im Angebot enthalten |
|---|---|
| Baustelleneinrichtung, Sicherung, Staubschutz | ja |
| Gebäudeabbruch inklusive Verladung | ja |
| Sortenreine Trennung und Transport | ja |
| Deponiegebühren und Entsorgungsnachweise | ja |
| Keller-, Fundament- und Bodenplattenrückbau | ja, wenn beauftragt |
| Verfüllung und Verdichtung der Grube | ja, wenn beauftragt |
| Schadstoffsanierung | ja, nach Befund gesondert ausgewiesen |
| Schadstoffgutachten | nein – unabhängiges Sachverständigenbüro |
| Standsicherheitsnachweis | nein – nachweisberechtigte Person |
| Trennung der Hausanschlüsse | nein – wird von den Versorgern berechnet |
Nebenkosten, die vor dem ersten Baggertag anfallen
In Summe kommen für den Genehmigungsteil 1.000 bis 4.000 Euro zusammen – ein Betrag, der in vielen Abbruchangeboten nicht enthalten ist. Was davon wann nötig ist, steht unter Abrissgenehmigung Berlin.
Warum Angebote für dasselbe Haus 40 Prozent auseinanderliegen
Fast immer liegt es an der Entsorgung. Sie macht rund 35 Prozent der Gesamtsumme aus, und wer die Tonnage schätzt statt kalkuliert, liefert die Differenz später als Nachtrag nach. Der zweite Klassiker ist der ungeklärte Schadstoffbefund: Ohne Gutachten kalkuliert jeder Anbieter ein anderes Risiko ein, und Sie vergleichen Zahlen, die nicht dieselbe Leistung meinen.
Drei Fragen trennen vergleichbare von unvergleichbaren Angeboten:
Die ausführliche Version steht im Ratgeber Abbruchunternehmen finden.
Regionale Unterschiede in Berlin und Brandenburg
In der Berliner Innenstadt liegen die Kosten rund 15 Prozent über dem Durchschnitt: enge Zufahrten, Lärmschutzauflagen, Anwohnerschutz, begrenzte Stellflächen für Container und häufig eine kostenpflichtige Halteverbotszone. In Brandenburg kalkulieren wir etwa 10 Prozent günstiger, weil Zufahrt und Rangierflächen meist unproblematisch sind.
So kommen Sie zum verbindlichen Preis
Wir besichtigen kostenlos vor Ort, klären Bauweise, Zugänglichkeit und Schadstoffrisiko und erstellen ein Festpreisangebot mit getrennt ausgewiesenen Positionen. Die vollständige Kostenaufschlüsselung mit Beispielrechnungen finden Sie unter Hausabriss Kosten, die Ausführung unter Abrissarbeiten Berlin und den ausführenden Betrieb unter Abbruchfirma Berlin.
Häufige Fragen zu den Kosten
Was kostet es, ein Haus abzureißen?
Als grobe Orientierung: Ein Einfamilienhaus ohne Keller liegt bei 12.000 bis 25.000 Euro, mit Keller bei 18.000 bis 40.000 Euro, ein Mehrfamilienhaus ab 40.000 Euro. Maßgeblich sind Größe in Kubikmetern umbauten Raums, Keller, Schadstoffe wie Asbest und die Entsorgung. Verlässlich ist nur ein Festpreis nach Besichtigung.
Was kostet der Abriss eines Hauses mit Keller?
Ein Vollkeller verteuert den Abriss um rund 25 Prozent oder 5.000 bis 15.000 Euro gegenüber demselben Haus ohne Unterkellerung. Der Aufschlag entsteht nicht beim Abbruch, sondern beim Erdbau danach: Kellerwände, Sohle und Fundamente müssen aufgenommen und die Grube verfüllt und verdichtet werden.
Sind die Entsorgungskosten im Preis enthalten?
Ja. Unser Festpreis umfasst Abriss, sortenreine Trennung und fachgerechte Entsorgung inklusive Nachweis. Beide Blöcke sind getrennt ausgewiesen, damit Sie sie vergleichen können – die Entsorgung macht rund 35 Prozent der Gesamtsumme aus.
Welche Kosten kommen zusätzlich zum Abrissangebot dazu?
Genehmigung und Gutachten laufen getrennt: Verwaltungsgebühr 100 bis 500 Euro, Standsicherheitsnachweis 500 bis 2.000 Euro, Schadstoffgutachten 400 bis 1.500 Euro. Dazu die Trennung der Hausanschlüsse mit 500 bis 2.500 Euro, die von den Versorgern berechnet wird, nicht vom Abbruchunternehmen.
Was treibt die Abrisskosten in die Höhe?
Vor allem Schadstoffe wie Asbest, die das Projekt je nach Befund um 10 bis 35 Prozent verteuern, außerdem schwer zugängliche Lagen, tiefe Keller und große Fundamente. In der Berliner Innenstadt liegen die Kosten rund 15 Prozent über dem Durchschnitt, in Brandenburg etwa 10 Prozent darunter.
Warum liegen Angebote so weit auseinander?
Weil sie oft nicht dieselbe Leistung enthalten. Der häufigste Unterschied ist die Entsorgung: Wird die Tonnage geschätzt statt kalkuliert, kommt die Differenz später als Nachtrag. Lassen Sie sich die angenommene Menge je Fraktion ausweisen und prüfen Sie, ob Schadstoffsanierung, Kellerrückbau und Verfüllung enthalten sind.
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