Kosten & PreiseAktualisiert: 4. Aug. 202615 minVon Maria Topalović

Was kostet ein Hausabriss? Kosten & Preise 2026

Was kostet ein Hausabriss? Preise pro m³, Beispiele für Einfamilienhaus mit Keller und mit Entsorgung – plus kostenloser Abriss-Rechner.

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Was kostet ein Hausabriss?

Die Kosten für einen Hausabriss – fachlich Hausabbruch – liegen in Deutschland je nach Gebäudetyp meist zwischen 15.000 und 40.000 Euro. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit rund 120 m² Wohnfläche und Keller sollten Sie 20.000 bis 35.000 Euro einplanen. Den größten Einfluss haben Größe und Bauweise des Hauses, das Vorhandensein eines Kellers, mögliche Schadstoffe sowie die Entsorgung des Bauschutts.

Dieser Ratgeber schlüsselt alle Kostenpositionen auf – mit Preisen pro Kubikmeter, Beispielrechnungen aus der Praxis und den Nebenkosten, die in vielen Angeboten fehlen.

ObjektAbrisskosten (inkl. Entsorgung)
Bungalow / kleines Haus8.000 – 18.000 €
Einfamilienhaus ohne Keller12.000 – 25.000 €
Einfamilienhaus mit Keller18.000 – 40.000 €
Doppelhaushälfte15.000 – 30.000 €
Mehrfamilienhaus (3–6 Parteien)ab 40.000 €
Garage / Nebengebäude2.000 – 5.000 €

Die Werte verstehen sich inklusive Abbruch, Verladung und Entsorgung, jedoch ohne Schadstoffsanierung und ohne Erdarbeiten für eine spätere Bebauung.

Abrisskosten pro m³ umbauten Raum und pro m² Wohnfläche

Die Abbruchbranche kalkuliert nicht nach Wohnfläche, sondern nach umbautem Raum in Kubikmetern – also Grundfläche × Höhe des gesamten Baukörpers. Das ist die einzige Größe, die den tatsächlichen Aufwand abbildet: Ein Haus mit hohen Räumen verursacht mehr Abbruchmasse als eines mit niedrigen.

KalkulationsgrundlagePreisspanne
Abbruch ohne Schadstoffe30 – 60 €/m³ umbauter Raum
Abbruch mit Schadstoffsanierung60 – 120 €/m³ umbauter Raum
Reine Entsorgung des Bauschutts15 – 40 €/m³
Umrechnung auf Wohnfläche (Orientierung)100 – 250 €/m²
Keller- und Bodenplattenrückbau40 – 80 €/m² Grundfläche

Die Umrechnung auf den Quadratmeterpreis ist nur eine grobe Orientierung. Zwei Häuser mit identischer Wohnfläche können sich im umbauten Raum um 30 Prozent unterscheiden – und damit im Preis.

So berechnen Sie den umbauten Raum selbst: Grundfläche (Länge × Breite) × Gesamthöhe inklusive Dachgeschoss und Keller. Ein Haus mit 8 × 10 m Grundfläche und 6 m Höhe kommt auf rund 480 m³.

Was kostet der Abriss eines Hauses mit Keller?

Ein Keller erhöht die Abrisskosten um etwa 5.000 bis 15.000 Euro oder rund 25 Prozent gegenüber dem gleichen Haus ohne Unterkellerung. Der Grund liegt nicht im Abbruch selbst, sondern im Erdbau danach: Kellerwände, Bodenplatte und Fundamente müssen aufgenommen, der Bauschutt abgefahren und die entstandene Grube wieder verfüllt und verdichtet werden.

Drei Varianten sind üblich – mit deutlich unterschiedlichen Kosten:

Vollständiger Rückbau: Keller wird komplett entfernt, Grube mit Recyclingmaterial verfüllt und lagenweise verdichtet. Pflicht, wenn an gleicher Stelle neu gebaut wird. Teuerste Variante.
Teilrückbau: Kellerdecke und obere Wandbereiche werden abgebrochen, die Sohle bleibt liegen und wird durchstoßen, damit Wasser versickern kann. Spart oft 30 bis 40 Prozent.
Verfüllen im Bestand: Nur bei unbebauten Restflächen und nur mit Zustimmung der Behörde möglich.

Welche Variante zulässig ist, hängt von der geplanten Nachnutzung ab. Die folgenden Werte gelten für den vollständigen Rückbau eines Vollkellers einschließlich Wiederverfüllung der Grube:

KellergrundflächeRückbau (vollständig)Verfüllung & VerdichtungSumme
60 m²2.400 – 4.800 €2.300 – 4.500 €4.700 – 9.300 €
80 m²3.200 – 6.400 €3.000 – 6.000 €6.200 – 12.400 €
100 m²4.000 – 8.000 €3.800 – 7.500 €7.800 – 15.500 €
120 m²4.800 – 9.600 €4.500 – 9.000 €9.300 – 18.600 €

Bei Kellern über 100 m² Grundfläche kann der Aufschlag also über den eingangs genannten 15.000 Euro liegen. Der Rückbau selbst wird mit 40 bis 80 €/m² Kellergrundfläche kalkuliert, die Verfüllung mit 15 bis 30 €/m³ Grubenvolumen – bei 2,5 m Kellertiefe kommen auf 100 m² Grundfläche rund 250 m³ Verfüllmaterial zusammen.

Rechenbeispiel Vollkeller, 100 m²: Kellerwände und Bodenplatte aus Stahlbeton, Rückbau 6.000 €, 250 m³ Grubenverfüllung mit Recyclingschotter zu 22 €/m³ = 5.500 €, Verdichtung lagenweise und Geländeanpassung 1.200 €. → rund 12.700 Euro allein für den Kellerteil.

Drei Punkte treiben die Kosten über diese Spannen hinaus:

Grundwasser im Kellerbereich: Steht die Sohle im Grundwasser, sind Wasserhaltung und gegebenenfalls ein Verbau nötig – siehe Berliner Verbau. Das kann den Kellerteil verdoppeln.
Bitumen- und Teerabdichtung: Ältere Kelleraußenwände sind häufig mit teerhaltigen Anstrichen abgedichtet. Das Material ist PAK-belastet und muss getrennt entsorgt werden, siehe PAK-Sanierung.
Grenzbebauung: Grenzt der Keller an das Nachbargrundstück, sind Beweissicherung und Böschungssicherung erforderlich.

Der Teilrückbau ist die günstigere Variante, aber nur zulässig, wenn an gleicher Stelle nicht neu gebaut wird: Kellerdecke und obere Wandbereiche kommen weg, die Sohle bleibt liegen und wird durchstoßen. Gegenüber dem vollständigen Rückbau sparen Sie damit 30 bis 40 Prozent. Details zur Ausführung finden Sie im Ratgeber Kellerabbruch: Kosten und Ablauf sowie unter Bodenplatte entfernen.

Hausabriss mit Entsorgung – welche Kosten stecken drin?

Bei einem Hausabriss entfallen typischerweise rund 65 Prozent auf den eigentlichen Abbruch und 35 Prozent auf Transport und Entsorgung. Wer nur den Abbruchpreis vergleicht, vergleicht also weniger als zwei Drittel der Rechnung. Ein seriöses Festpreisangebot weist beide Blöcke getrennt aus.

KostenpositionAnteil an der GesamtsummeBeispiel EFH (24.000 €)
Baustelleneinrichtung, Sicherung, Gerüst5 – 10 %1.200 – 2.400 €
Entkernung und Vorbereitung10 – 15 %2.400 – 3.600 €
Eigentlicher Gebäudeabbruch35 – 45 %8.400 – 10.800 €
Verladung, Transport, Deponiegebühren25 – 35 %6.000 – 8.400 €
Verfüllung und Geländeanpassung5 – 10 %1.200 – 2.400 €

Die Entsorgungskosten hängen stark von der Sortenreinheit ab. Sauber getrennter Betonbruch, Ziegel und Holz lassen sich als Recyclingmaterial verwerten und kosten einen Bruchteil dessen, was für Mischabfall auf der Deponie fällig wird. Zwischen sortenreinem Bauschutt und Mischabfall liegt der Faktor fünf bis zehn:

AbfallartEntsorgungskostenAnmerkung
Bodenaushub, unbelastet (Z0)5 – 20 €/tverwertbar, teils vor Ort wiedereinbaubar
Bauschutt sortenrein (Beton, Ziegel)20 – 50 €/trecycelbar, günstigste Fraktion
Altholz A I – A III60 – 120 €/tthermische Verwertung
Altholz A IV (behandelt, imprägniert)150 – 250 €/tSondermüll-nahe Behandlung
Gipskarton und Gipsabfälle150 – 250 €/tnicht in den Bauschutt, sonst Reklamation
Baumischabfall150 – 300 €/tjede Fehlfraktion hebt den Preis
KMF / Mineralwolle250 – 500 €/tin Big Bags, siehe KMF-Entsorgung
Asbesthaltige Abfälle300 – 600 €/tstaubdicht verpackt, Deponiepflicht

Deponiegebühren richten sich nach der Deponieklasse des Materials: DK 0 für Inertabfälle wie sauberen Bauschutt, DK I und DK II für gering bis mäßig belastete Fraktionen, DK III für hoch belastetes Material. Je höher die Klasse, desto teurer die Annahme – und desto genauer schaut die Deponie bei der Anlieferung hin. Eine Fehlcharge wird zurückgewiesen und kostet zweimal Transport.

Für kleinere Objekte wird nicht nach Tonne, sondern über Container abgerechnet. Die üblichen Größen und Preisspannen inklusive Stellung, Abholung und Entsorgung:

5 m³ Absetzcontainer, Bauschutt: 150 – 300 €
7 m³ Absetzcontainer, Bauschutt: 200 – 400 €
10 m³ Abrollcontainer, Baumischabfall: 400 – 700 €
20 m³ Abrollcontainer, Sperrmüll und Entrümpelung: 500 – 900 €
Big Bag für KMF oder Asbest: 150 – 400 € je Sack

Genau deshalb arbeitet ein erfahrenes Abbruchunternehmen mit selektivem Rückbau: Es wird in umgekehrter Reihenfolge des Bauens zurückgebaut und dabei sortiert – erst Einrichtung und Schadstoffe, dann Ausbau, dann Rohbau. Die Gewerbeabfallverordnung verlangt diese Trennung ohnehin, und die entstehenden Nachweise brauchen Sie bei der nächsten Prüfung. Wie das in Berlin abläuft, steht unter Entsorgungsnachweis Berlin und Bauschutt richtig entsorgen.

Ein Angebot, in dem Entsorgung nur als Pauschale ohne Mengenangabe auftaucht, ist kein Festpreis: Wird die kalkulierte Tonnage überschritten, kommt die Differenz als Nachtrag. Lassen Sie sich die angenommene Menge je Fraktion ausweisen.

Diese sieben Faktoren bestimmen den Preis

1. Bauweise

Massive Stahlbetonbauten sind deutlich aufwendiger im Rückbau als Mauerwerk oder Holzkonstruktionen. Als Richtwert kalkulieren wir bei Massivbau 80 – 150 €/m² Grundfläche, bei Leichtbau aus Holz oder Metall 40 – 80 €/m².

2. Geschossanzahl

Die Kosten steigen nicht linear: Das zweite Geschoss schlägt mit rund 50 Prozent Aufschlag zu Buche, das dritte mit etwa 90 Prozent – der Baustellenaufbau fällt schließlich nur einmal an.

3. Keller und Fundamente

Rund 25 Prozent Aufschlag, wie oben beschrieben.

4. Schadstoffe (Asbest, KMF, PAK, PCB)

Gebäude, die vor 1993 errichtet wurden, enthalten häufig Asbest oder künstliche Mineralfasern. Die Sanierung nach TRGS 519 verteuert das Projekt je nach Befund um 10 bis 35 Prozent. Ein Schadstoffgutachten vor Angebotserstellung schafft Klarheit und verhindert Nachträge mitten im Rückbau.

5. Zugänglichkeit und Lage

In beengten innerstädtischen Lagen ist der Einsatz großer Abbruchbagger eingeschränkt, Container müssen häufiger getauscht werden, teils sind Halteverbotszonen nötig. Innerstädtische Baustellen liegen daher rund 15 Prozent über vergleichbaren Objekten in Randlage.

6. Entsorgungswege

Längere Transportwege zur Deponie und regional unterschiedliche Annahmegebühren wirken sich unmittelbar auf den Entsorgungsblock aus.

7. Jahreszeit

Abbrucharbeiten im Winter sind möglich, erfordern aber Frostschutzmaßnahmen bei Verfüllung und Verdichtung. Dafür sind die Kapazitäten besser verfügbar – siehe Abbruch im Winter.

Beispielrechnungen aus der Praxis

Beispiel 1 – Einfamilienhaus ohne Keller, Brandenburg

Massivbau, 90 m² Grundfläche, 1,5 Geschosse, Baujahr 1998, keine Schadstoffe. Umbauter Raum rund 400 m³ bei 45 €/m³.

rund 18.000 Euro inklusive Entsorgung.

Beispiel 2 – Einfamilienhaus mit Keller, Berlin-Randlage

Massivbau, 100 m² Grundfläche, 2 Geschosse, Vollkeller, Baujahr 1974, asbesthaltige Dacheindeckung. Basiskosten rund 24.000 €, Kelleraufschlag 25 Prozent, Schadstoffzuschlag 15 Prozent.

rund 34.000 Euro inklusive Asbestsanierung und Verfüllung.

Beispiel 3 – Doppelhaushälfte, Berlin-Innenstadt

Der Rückbau einer Doppelhaushälfte ist trotz kleinerem Volumen aufwendiger, weil die Trennwand zum Nachbargebäude gesichert, abgedichtet und wetterfest hergestellt werden muss.

rund 28.000 Euro einschließlich Giebelsicherung.

Alle Beispiele sind Erfahrungswerte aus Berlin und Brandenburg und ersetzen keine Kalkulation am konkreten Objekt.

Abrisskosten in Berlin und Brandenburg

Regional unterscheiden sich die Preise deutlich. In der Berliner Innenstadt liegen die Kosten rund 15 Prozent über dem Durchschnitt: enge Zufahrten, Lärmschutzauflagen, Anwohnerschutz und begrenzte Stellflächen für Container erhöhen den Aufwand. In Brandenburg kalkulieren wir dagegen etwa 10 Prozent günstiger, weil Zufahrt und Rangierflächen meist unproblematisch sind.

Hinzu kommt die Genehmigungslage: In Berlin ist für den Abbruch der meisten Wohngebäude eine Abbruchanzeige beziehungsweise Abbruchgenehmigung erforderlich. Was wann gilt, steht in unserem Leitfaden zur Abrissgenehmigung in Berlin.

Nebenkosten, die viele Bauherren übersehen

Die reine Abbruchsumme ist selten die Endsumme. Diese Positionen sollten Sie zusätzlich einplanen:

Abbruchgenehmigung / Abbruchanzeige: 100 – 500 € Verwaltungsgebühr, je nach Bezirk und Objektgröße
Standsicherheitsnachweis / Statiker: 500 – 2.000 €, bei Reihen- und Doppelhäusern faktisch immer erforderlich
Schadstoffgutachten: 400 – 1.500 € je nach Probenzahl
Trennung der Hausanschlüsse: 500 – 2.500 € für Strom, Gas, Wasser und Abwasser – wird von den Versorgern berechnet, nicht vom Abbruchunternehmen
Entrümpelung des Hausrats: 500 – 3.000 €, sofern nicht selbst erledigt
Verfüllmaterial und Verdichtung: 15 – 30 €/m³ Grubenvolumen
Baumfällungen und Baufeldfreimachung: ab 300 € je Baum, in Berlin genehmigungspflichtig

Haus abreißen und neu bauen – lohnt sich das?

Wer abreißt, um anschließend neu zu bauen, sollte die Abrisskosten als festen Bestandteil des Gesamtbudgets einplanen. Häufig ist der Neubau auf einem freigeräumten Grundstück wirtschaftlicher als eine umfassende Kernsanierung – besonders bei stark sanierungsbedürftiger Bausubstanz, fehlender Dämmung und veralteter Haustechnik. Als Faustregel gilt: Übersteigen die Sanierungskosten 75 Prozent des Neubauwerts, ist der Abriss meist die bessere Entscheidung. Die vollständige Gegenüberstellung finden Sie unter Abbruch oder Sanierung.

Prüfen Sie außerdem, ob für Ihr Vorhaben Fördermittel infrage kommen – etwa bei Ersatzneubau mit höherem Effizienzstandard.

So sparen Sie beim Hausabriss

1.Festpreisangebot statt Abrechnung nach Aufwand – verlagert das Mengenrisiko auf das Fachunternehmen.
2.Schadstoffgutachten vor der Ausschreibung – nur so kalkulieren alle Anbieter dieselbe Leistung, und Nachträge entfallen.
3.Haus selbst entrümpeln – Möbel, Teppiche und Hausrat vorab entfernen spart Container und Arbeitszeit.
4.Komplettanbieter beauftragen – Abbruch, Transport und Entsorgung aus einer Hand vermeidet Schnittstellenzuschläge.
5.Verwertbares trennen lassen – sortenreiner Betonbruch kann teilweise vor Ort gebrochen und als Verfüllmaterial wiederverwendet werden.
6.Termin außerhalb der Hochsaison – zwischen November und Februar sind Kapazitäten günstiger.

Was Sie in Eigenleistung übernehmen können und wo die Grenze verläuft, klärt der Beitrag Eigenleistung oder Fachfirma.

Häufige Fragen zu den Abrisskosten

Was kostet der Abriss eines Einfamilienhauses?

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 120 bis 150 m² Wohnfläche liegen die Abrisskosten inklusive Entsorgung zwischen 15.000 und 35.000 Euro. Ohne Keller beginnt die Spanne bei rund 12.000 Euro, mit Vollkeller und Schadstoffsanierung kann sie 40.000 Euro überschreiten.

Wie lange dauert ein Hausabriss?

Der reine Abbruch eines Einfamilienhauses dauert zwei bis fünf Arbeitstage. Rechnet man Entkernung, Schadstoffsanierung, Abtransport und Verfüllung hinzu, sollten Sie zwei bis vier Wochen einplanen. Die Genehmigung im Vorfeld braucht je nach Bezirk vier bis zwölf Wochen.

Muss der Keller beim Hausabriss immer mit entfernt werden?

Nein. Ein vollständiger Rückbau ist zwingend, wenn an gleicher Stelle neu gebaut wird. Wird das Grundstück nicht wieder bebaut, genügt oft ein Teilrückbau: Kellerdecke und obere Wandbereiche kommen weg, die Sohle bleibt liegen und wird durchstoßen, damit Wasser versickern kann. Das spart 30 bis 40 Prozent gegenüber dem Vollrückbau. Der Aufschlag für den Keller liegt insgesamt bei 5.000 bis 15.000 Euro, bei Kellern über 100 m² Grundfläche auch darüber.

Ist der Hausabriss steuerlich absetzbar?

Bei vermieteten Objekten lassen sich Abbruchkosten häufig als Werbungskosten oder über die Herstellungskosten des Neubaus geltend machen; bei selbstgenutztem Wohneigentum kommen die Regelungen zu Handwerkerleistungen in Betracht. Die Einordnung hängt vom Einzelfall ab – klären Sie sie vor Auftragsvergabe mit Ihrem Steuerberater.

Wer trägt die Abrisskosten beim Grundstückskauf?

Das ist reine Verhandlungssache und gehört in den Kaufvertrag. Üblich ist, dass der Käufer den Abriss beauftragt und die Kosten über einen Preisnachlass berücksichtigt werden. Lassen Sie sich vor Vertragsabschluss ein Angebot erstellen, damit die Größenordnung feststeht.

Was kostet Abriss und Entsorgung zusammen?

Die Entsorgung ist in den genannten Preisen bereits enthalten und macht rund 35 Prozent der Gesamtsumme aus. Getrennt betrachtet liegen die reinen Entsorgungskosten bei 15 bis 40 Euro je Kubikmeter Bauschutt, bei belastetem Material deutlich darüber.

Abrisskosten online berechnen

Einen ersten Richtwert für Ihr Objekt liefert Ihnen unser kostenloser Abbruchkosten-Rechner in wenigen Schritten – er rechnet mit denselben Faktoren, die in diesem Ratgeber beschrieben sind. Für ein verbindliches Festpreisangebot führt die Lula Bau GmbH eine kostenlose Vor-Ort-Besichtigung in Berlin und Brandenburg durch: transparent kalkuliert, ohne versteckte Kosten und mit klar getrennten Positionen für Abbruch und Entsorgung.

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