Für Erben & Eigentümer
Haus geerbt – abreißen oder sanieren?
Ein geerbtes Haus bringt oft mehr Fragen als Freude: alte Bausubstanz, unklare Schadstoffe, Genehmigungen, vielleicht eine Erbengemeinschaft. Wir nehmen Ihnen das ab. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung – abreißen oder sanieren – und auf Wunsch alles aus einer Hand: Schadstoffcheck, Genehmigung, Abriss und Entsorgung.
Wir kümmern uns um alles
Erstgespräch & Einschätzung
Wir hören zu und sagen ehrlich, ob Abriss oder Sanierung sinnvoller ist.
Schadstoffcheck & Genehmigung
Wir prüfen auf Asbest & Co. und übernehmen die Abbruchanzeige beim Bezirksamt.
Abriss & Rückbau
Fachgerechter Abriss mit eigenem Maschinenpark – sicher und termingerecht.
Entsorgung & baureife Fläche
Sortenreine Entsorgung mit Nachweis, am Ende ein sauberes, nutzbares Grundstück.
Haus geerbt – abreißen, sanieren oder verkaufen?
Geerbte Häuser sind selten in gutem Zustand. Typisch ist ein Elternhaus aus den 1950er- bis 1970er-Jahren: bewohnt bis zuletzt, aber seit Jahrzehnten nicht grundlegend saniert – ungedämmt, mit alter Haustechnik und meist mit Asbest oder Mineralwolle im Bestand. Die Entscheidung fällt fast immer an derselben Stelle: Übersteigen die Sanierungskosten 75 Prozent des Neubauwerts, ist der Abriss in der Regel die wirtschaftlichere Wahl.
| Weg | Wann er passt | Was zu bedenken ist |
|---|---|---|
| Sanieren und selbst nutzen | Substanz gut, Grundriss passt, emotionaler Bezug | Sanierungskosten sind bei Altbauten schwer vorab zu deckeln |
| Abreißen und neu bauen | Substanz schlecht, Schadstoffe im Bestand, Neubau geplant | Abrisskosten fallen zusätzlich zum Baubudget an |
| Abreißen und Grundstück verkaufen | Erbengemeinschaft will auseinander, kein Eigenbedarf | Baureifes Grundstück erzielt oft mehr als ein Sanierungsfall |
| Verkaufen wie es ist | schnelle Lösung gewünscht | Käuferseite preist das Abrissrisiko großzügig ein |
Die vollständige Gegenüberstellung mit Rechenbeispielen steht im Ratgeber Abbruch oder Sanierung.
Was der Abriss eines geerbten Hauses kostet
| Objekt | Kosten inkl. Entsorgung |
|---|---|
| Bungalow / kleines Haus | 8.000 – 18.000 € |
| Einfamilienhaus ohne Keller | 12.000 – 25.000 € |
| Einfamilienhaus mit Keller | 18.000 – 40.000 € |
| Doppelhaushälfte | 15.000 – 30.000 € |
| Garage / Nebengebäude | 2.000 – 5.000 € |
Bei Gebäuden aus der Zeit vor 1993 kommt der Schadstoffbefund als Unbekannte dazu – er verteuert das Projekt je nach Fund um 10 bis 35 Prozent. Zwei Posten werden im Erbfall besonders häufig übersehen: die Entrümpelung des über Jahrzehnte angesammelten Hausrats mit 500 bis 3.000 Euro und die Trennung der Hausanschlüsse, die von den Versorgern mit 500 bis 2.500 Euro berechnet wird. Die vollständige Aufschlüsselung steht unter Abriss-Kosten.
Erbengemeinschaft: wer muss zustimmen?
Der Abriss eines geerbten Hauses ist keine Verwaltungsmaßnahme, sondern ein erheblicher Eingriff in die Substanz des Nachlasses – deshalb genügt in einer Erbengemeinschaft in aller Regel keine Mehrheit, sondern es braucht die Zustimmung aller Miterben. Ist eine Person minderjährig oder betreut, kommen weitere Beteiligte hinzu.
Was das praktisch bedeutet: Klären Sie die Zustimmung, bevor Sie Angebote einholen, nicht danach. Für die rechtliche Seite ist eine Notarin oder ein Notar zuständig, nicht das Abbruchunternehmen – wir liefern die Grundlage, auf der Sie entscheiden können.
Genau dafür erstellen wir ein Festpreisangebot mit getrennt ausgewiesenen Positionen: So haben alle Beteiligten dieselbe Zahl vor sich, statt über Schätzungen zu diskutieren. Auf Wunsch nehmen wir mehrere Miterben in die Kommunikation auf.
Diese Unterlagen brauchen Sie
Fehlende Baupläne sind kein Hindernis; wir nehmen das Objekt bei der Besichtigung auf. Was sonst noch vorzubereiten ist, listet die Abbruch-Planungscheckliste.
Schadstoffe im geerbten Altbestand
Bei Baujahr vor 1993 ist von Asbest auszugehen, bis das Gegenteil belegt ist – im Elternhaus typischerweise als Wellplatten auf Garage oder Carport, als Floor-Flex-Bodenplatten, im schwarzen Fliesenkleber, im Fensterkitt oder in einem Nachtspeicherofen. Dazu kommt alte Mineralwolle in Dachschrägen und obersten Geschossdecken, wenn sie vor 2000 eingebaut wurde.
Ein Schadstoffgutachten kostet 400 bis 1.500 Euro und gehört vor die Angebotseinholung. Sonst kalkuliert jeder Anbieter ein anderes Risiko ein und Sie vergleichen Zahlen, die nicht dieselbe Leistung meinen. Details unter Asbest entsorgen Berlin und KMF-Sanierung Berlin.
Wenn Sie nicht in Berlin wohnen
Ein großer Teil unserer Erbfall-Projekte läuft mit Eigentümerinnen und Eigentümern, die mehrere hundert Kilometer entfernt leben. Das funktioniert, ohne dass Sie mehrfach anreisen:
Solange das Haus steht, bleiben Sie in der Pflicht
Zwei Punkte, die im Erbfall gern untergehen: Die Verkehrssicherungspflicht geht mit dem Eigentum auf Sie über – ein leerstehendes Haus mit lockeren Dachziegeln oder ungesichertem Zugang ist Ihr Risiko. Und die laufenden Kosten für Grundsteuer, Versicherung und Grundstückspflege laufen weiter, auch bei Leerstand. Beides spricht dafür, die Entscheidung nicht zu lange offen zu lassen.
Zur steuerlichen Behandlung von Abrisskosten sprechen Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung – die Einordnung hängt davon ab, ob das Objekt vermietet, selbst genutzt oder verkauft wird, und lässt sich nicht pauschal beantworten.
Was wir liefern: eine ehrliche Einschätzung, ob Abriss oder Sanierung sinnvoller ist, und ein Festpreisangebot, mit dem alle Miterben arbeiten können. Zum Ablauf siehe Abrissarbeiten Berlin.
Häufige Fragen
Lohnt sich Abreißen oder Sanieren?
Das hängt von Bausubstanz, Schadstoffen und Ihren Plänen ab. Bei stark sanierungsbedürftigen Altbauten ist ein Abriss mit Neubau oft günstiger und sicherer. Wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung – kostenlos und unverbindlich.
Wer kümmert sich um Genehmigung und Schadstoffe?
Wir. Auf Wunsch übernehmen wir die komplette Abwicklung: Schadstoffgutachten, Abbruchanzeige nach BauO Bln, Abriss und Entsorgung – Sie haben einen Ansprechpartner.
Wir sind eine Erbengemeinschaft – geht das auch?
Ja. Wir sind solche Konstellationen gewohnt, erstellen ein transparentes Festpreisangebot und kommunizieren klar, sodass alle Beteiligten dieselbe Grundlage haben. Beachten Sie aber: Ein Abriss ist ein erheblicher Eingriff in den Nachlass und braucht in der Regel die Zustimmung aller Miterben – klären Sie das über eine Notarin oder einen Notar, bevor Sie Angebote einholen.
Was kostet der Abriss eines geerbten Hauses?
Ein Einfamilienhaus ohne Keller liegt bei 12.000 bis 25.000 Euro, mit Keller bei 18.000 bis 40.000 Euro, jeweils inklusive Entsorgung. Bei Baujahr vor 1993 kommt der Schadstoffbefund dazu und verteuert das Projekt je nach Fund um 10 bis 35 Prozent. Häufig übersehen werden Entrümpelung (500 bis 3.000 Euro) und die Trennung der Hausanschlüsse (500 bis 2.500 Euro).
Geht das auch, wenn wir weit entfernt wohnen?
Ja, ein großer Teil unserer Erbfall-Projekte läuft so. Erstgespräch telefonisch, Besichtigung ohne Ihre Anwesenheit bei geregeltem Zugang, Festpreisangebot mit Fotodokumentation, Genehmigung und Anschlusstrennung übernehmen wir, Ausführung mit Fotodokumentation vor, während und nach dem Abbruch.
Welche Unterlagen brauchen wir für den Abriss?
Erbschein oder notarielles Testament als Eigentumsnachweis, einen aktuellen Grundbuchauszug, einen Lageplan für die Abbruchanzeige sowie die Versorgerverträge für die Abmeldung. Vorhandene Baupläne erleichtern die Kalkulation, sind aber kein Muss – fehlt alles, nehmen wir das Objekt bei der Besichtigung auf.
Ihr Projekt
Haben Sie ein Abbruchprojekt?
Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Beratung und ein unverbindliches Festpreisangebot. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.