Verfahren & Technik

Berliner Verbau

Das gaengigste Verfahren zur Baugrubensicherung: vertikale Stahltraeger mit horizontaler Ausfachung aus Holzbohlen, geeignet fuer Boeden ueber dem Grundwasser.

Der Berliner Verbau ist das am haeufigsten eingesetzte Verfahren zur Sicherung von Baugruben im innerstaedtischen Bereich. Er wurde beim Bau der Berliner U-Bahn entwickelt und ist nach der Stadt benannt. Das Verfahren besteht aus vertikalen Stahltraegern (meist Doppel-T-Profile), die in regelmaessigen Abstaenden in den Boden gerammt oder eingestellt werden, sowie einer horizontalen Ausfachung aus Holzbohlen oder Stahlplatten, die mit fortschreitendem Aushub eingebaut wird. Bei tieferen Baugruben wird der Verbau durch Steifen oder Verpressanker rueckverankert. Der Berliner Verbau eignet sich besonders fuer Boeden oberhalb des Grundwasserspiegels und ist daher in Berlin mit seinen sandigen Boeden das Standardverfahren. Liegt die Baugrubensohle im Grundwasser, kommen wasserdichte Alternativen wie Spundwaende oder Bohrpfahlwaende zum Einsatz. Die Ausfuehrung erfolgt nach DIN 4124.

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